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18.1.2010 von Jeremias.
Montag, 18. Jänner 2010
Gestern hat es geschneit… und es blieb auch liegen, kalt genug ist es…
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16.1.2010 von Jeremias.
Admont, 16. Jänner 2010
Einfach schön… unsere Winterlandschaft! Der zweieinviertelstündige Spaziergang lohnte sich!
Ein wunderbarer Weg erschließt sich uns… - entlang an der Enns
Die Natur zeigt sich von einer schönen, reizenden Seite
Tore tun sich auf…
Bis die Sonne sich neigt und wir den Heimweg antreten!
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10.1.2010 von Jeremias.
Sonntag, 8.00 Uhr
Ich höre gerade “Die Schöpfung” (Joseph Haydn) in einer Fassung unter der Leitung von Thomas Schmidt, aufgenommen im Juni 2009 in Neuwied. Drei Neuwieder Chöre haben sich zusammen getan. Eine wahre Syn-Phonie, ein Zusammenklang.
Heiter und beschwingt werden die ersten Tage beschrieben und besungen. Ich blicke zum Fenster hinaus in den Stiftsinnenhof. Schnee bedeckt die Landschaft. Angenehme, frische, saubere Luft lässt sich einatmen. An diesem Sonntag erfüllt mich Dankbarkeit für die Schöpfung, in der ich sein kann und meinen Platz habe. Hinein gestellt von meinem Schöpfer mit Gaben, die mir zu Aufgaben werden - zu Erfüllendes in diesem Leben.
Vor mir liegt der Gottesdienst um 10.15 Uhr. Taufe des Herrn. Hineingetaucht in die “Fluten des Jordan”, so haben wir heute Morgen gebetet. Mit der Taufe beginnt der Auftrag und das öffentliche Wirken Jesu. Bei Lukas spricht Gott ihn direkt an: “Du bist mein geliebter Sohn”, in den übrigen Evangelien heißt es in der dritten Person: “Das ist mein geliebter Sohn!” - es ist schon etwas anderes, ob man direkt angesprochen wird und gesagt bekommt: “Ich liebe dich, ich bin stolz auf dich!”
Der Chor sind: “Eine neue Welt…” - In der Tat. Eine neue Welt kann entstehen, wenn wir an dem Platz, an dem wir stehen unsere Aufgaben erfüllen, die uns als Begabungen mitgegeben sind. Dann verändern wir Himmel und Erde, kommen dem Himmel etwas näher. Selbst bei den Stürmen des Alltags.
Nun denn, einen schönen Sonntag!!!
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4.1.2010 von Jeremias.
Ein neues Jahr ist immer wie der Durchgang durch eine Tür. Was wird sich uns “erschließen” und “eröffnen”? Der Durchgang selbst ist eine Art Transitus: Verwandeln wir uns - werden wir verwandelt? Verändern wir uns - welche Veränderungen warten auf uns?
Ich gehe mutig und hoffend in das Neue Jahr! Morgen, am 5. Jänner ist im Stift ein sog. “Rauchtag”. An diesem Tag marschieren drei Brüder mit einem Weihrauchfass durch das Haus und räuchern alle Zimmer aus. Man könnte sagen: Sie vertreiben den Gestank der bösen Geister oder aber: sie bringen den Duft Gottes in das Zimmer, den Wohlgeruch seiner Liebe zu uns. Vielleicht vertreibt dieser Duft aber auch tatsächlich noch den ein oder anderen Ungeist, der zwischen den Möbeln haust. Danach zeichnen sie mit Kreide an JEDE Tür den Segensgruß der Sternsinger:
20 * C + M + B * 10
Welcher bedeutet: Christus mansionem benedicat, Christus möge das Haus segnen. Gesegnet sein, heißt: Ausgezeichnet sein, in Gottes Augen eine Auszeichnung erhalten ist das göttliche Kompliment schlechthin: Du bist geliebt, ich habe ein Auge auf dich.
In diesem Sinne möge sich für das neue Jahr jede Tür zum Guten erschließen und nicht unter Verschluss bleiben. Gehen wir hindurch, in das neue hinein!
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