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30.11.2009 von Jeremias.
1. Dezember. Welt-AIDS-Tag. Weltweit. Alle 15 Sekunden stirbt jemand auf der Welt an den Folgen von AIDS, aber viel öfter wird ein mit HIV lebender Mensch diskriminiert, verurteilt, ausgeschlossen, verleumdet, entlassen, festgenommen, geschlagen oder aus dem Haus geworfen. In 2009 und 2010 konzentriert sich der Welt-AIDS-Tag auf HIV und die Menschenrechte. Für uns Christen ist dies eine wertvolle Gelegenheit, um über HIV und unseren Glauben nachzudenken, unseren Glauben, dass alle Menschen nach Gottes Abbild geschaffen sind. Während wir daran arbeiten, die Menschenrechte derer zu schützen und umzusetzen, die mit HIV leben oder sonst von HIV betroffenen sind, oder in Gefahr sind sich zu infizieren, müssen wir uns auch der geistlichen Aufgabe bewusst werden, dass wir aufgerufen sind, für Gerechtigkeit zu kämpfen und alle als unsere Schwestern und Brüder zu behandeln.
Ich bin ein Mensch.
Ich habe das Recht zu leben.
Ich mag eine Prostituierte oder
ein Drogenabhängiger sein,
aber ich werde
von Gott akzeptiert.
Ich mag eine infizierte alleinstehende Mutter sein,
aber ich habe ein Recht
auf Behandlung.
Ich bin
Gottes Kind.
Ich mag arm sein,
aber ich habe ein Recht
auf gesundes Essen
und sauberes Wasser.
Ich mag anders sein als Du,
aber ich habe das Recht sicher zu leben.
Ich mag sterben,
aber ich habe das Recht
auf Fürsorge
und Unterstützung.
Ich bin Gottes Kind.
Ich kann mein Haupt erheben.
Ich kann für Gerechtigkeit kämpfen.
Ich mag ohne meine Beine sein,
aber in Christus
stehe ich aufrecht,
weil meine Erlösung nahe ist.
Ich bin ein Mensch.
Wir alle sind Gottes Kinder.
Wir alle haben das Recht zu leben.
aus: http://www.lutheranworld.org/What_We_Do/HIV-AIDS/Resources/WADLiturgy09_DE.pdf
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28.11.2009 von Jeremias.
Bilder sprechen eine eigene Sprache. In der Stiftskirche gibt es manche Motive, die unerwartet und berührend für mich sich sind. Hier meine Impressionen von meinem Gang heute Morgen durch die Stiftskirche.
Unsere Fatimakapella im linken Turm. Ein Ort der Stille, des Schweigens.
Von draußen kommt Tageslicht hinein. Innen umhüllt angenehme Dunkelheit.
O Maria, sei gegrüßt… im Schatten des Kreuzes standest du.
Josef, Gottes Licht traf dich. Jesus, den du in Händen hieltest - wurde zum Eckstein.
Die Säulen der Erde - das Himmelsgewölbe tragend.
Durch den Kranz, die Krone des Advent hindurch - den Himmel erblickend.
Gott bringt Farbe in dein Leben. Die Glut seiner Leidenschaft umhüllt dich.
Höre, mein Sohn, auf die Worte des Meisters…
Öffne die Augen deines Herzens, damit du siehst,
was unscheinbar und noch verborgen
in dir zur Welt kommen will: Christus, der Herr.
Das Kind in der Krippe.
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