Rückblick - Verabschiedung in Dillingen

muller.JPGsaardom.JPGZugegeben. Es liegt wohl schon ein paar Wochen zurück. Aber ich kam einfach noch nicht dazu und wollte es auch nicht so wirklich an mich heran lassen, die Fotos und damit die Worte und lieben Menschen, die an mich herantraten, auch so dicht heranzulassen. Doch nun, am 1. Oktober 2009 blicke ich zurück auf die Verabschiedung vom 12. Juli 2009.

Alles begann schon am Samstagvorabend, dem 11. Juli 20gemeinde.JPG09 mit einer Exodusparty im Garten. Rund 80 Gäste waren der Einladung gefolgt, von  allen drei Schulen in Saarlouis, von den Pfarreien, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Freunde, Bekannte - Menschen, die mir etwas bedeuten. Es war ein schöner, gelungener Abend im Garten, während mein Pfarrhaus ja schon fast leer stand.

muller_action.JPGAm Sonntagmorgen feierte ich zunächst in St. Johann in Dillingen das Hochamt und verabschiedete mich dort von “meinen” Sankt Johannern… mit denen ich in den vielen Jahren immer auch und vor allem die Kar- und Ostertage gefeiert habe.

rossler.JPGAm Sonntagabend dann ein großer Höhepunkt: Abschied vom Saardom in Dillingen. Weit über 1100 Menschen waren gekommen: Aus Bad Kreuznach, aus Neuwied, aus Dortmund, aus Saarwellingen und Saarlouis, aus Dillingen und vielen Orten des Saarlandes, aus Trier, aus der Eifel, aus Saarbrücken bis Ludwigshafen und Mainz. Beeindruckend! Dankbar mit vielen Ministrantinnen und Ministranten, einigen Konzelebranten zogen wir in das Gotteshaus ein. Ich lasse die Bilder nun für sich sprechen, die ein lieber junger

menschen.JPG

Freund, nämlich Simon Oos (Abiturient des RSG) gemacht hat.

Doch erwähnen möchte ich, dass meine beiden Brüder Thomas und Michael mit ihren Familien anwesend waren - sie kamen im übrigen auch Monate später nach Admont zur Einkleidung. Und ein besonderer Künstler war zugegen: Tobias Rössler. Man kennt ihn von “Deutschland sucht den Superstar”. Er sang drei geniale Songs, die ich so rasch nicht vergessen werde.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom “Der andere Chor” unter der Leitung des Chorleiters und Organisten Thomas Bernady gestaltet. Einfach genial! Vielen lieben Dank euch allen! Und jetzt einfach ein paar Bilder, die für sich sprechen.messdiener.JPG

muller-sprechend.JPGmuller-weihrauch.JPGRund 1200 Menschen sind gekommen, um den Gottesdienst mitzufeiern. Ich bin beeindruckt. Der Dom ist brechend voll!

Nach außen wirke ich emotional gefasst. In der Tat: Es war kein Trauergottesdienst, es war ein freudiges Abschiednehmen, voller Dankbarkeit!Die Messdiener, die sich an der Tür aufstellten, waren von vielen verschiedenen Orten, auch von meinen bisherigen Pastoralstellen angereist. Eine besondere Wertschätzung! Danke!  Die Festlichkeit durch Weihrauch und eine zweistündige Liturgie ließ nichts zu wünschen übrig! Gesangesfreudig wie die Saarländermuller_lessel.JPG sind, brachten wir unsere Töne zur Ehre Gottes dar und erfreuten uns am Schall der Stimmen im Dom. Auf dem Bild chor.JPGist auch mein erster Heimatpfarrer, Hans-Josef Lessel, zu sehen. Mein geistlicher Vater, wenn ich das mal so sagen darf. Ich war stolz darauf, dass er gekommen ist.

Hier ein Bild vom Chor auf  der Orgelempore. Klein - aber ohhooo! Klar und präzise im Gesang. Eine Bereicherung - wie schon so oft!

diakon.JPG

Der Diakon, Manfred Debong, zeigt das Evangeliar - Christus im Sakrament des Wortes, hoch erhoben - im Zentrum unseres Glaubens.mitbruder.JPG

Besonders gefreut habe ich mich über die Mitbrüder, die extra angereist kamen, unter ihnen auch mein langjähriger geistlicher Begleiter, der Franziskaner P. Johannes Küppers OFM aus Hermeskeil und mein erster pastoraler Chef, Pfarrer i.R. Johannes Rochwalsky, der eigens aus Bad Mergentheim angereist kam.

messdiener2.JPG  gemeinde1.JPG

 

Gebannt hören die Messdiener bei der Predigt zu. Gut, dass es mal ein Foto davon gibt, denn als Prediger sieht man ja nie oder nur selten, was hinter dem eigenen Rücken geschieht…

Der Saardom… ich werde ihn immer in guter Erinnerung behalten! Die einzelnen Menschen, wie diese ältere betende Dame. Aber auch meinen geschätzten ehemaligen Heimatpfarrer Hans-Josef Lessel.

betendefrau.JPG   lessel.JPG

Ein letzter Blick, ein letztes Wort durchs Mikro. Auf Wiedersehen, Dillingen!

muller-schluss.JPG

Antwort schreiben

Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.