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19.7.2009 von Jeremias.
Nun bin ich also da. In Admont in der Steiermark. Das schöne “Klösterreich” hat mich liebevoll aufgenommen. Die ersten Tage waren ruhig verlaufen.
Montag, 13.7.2009
Großes Ausräumen ist angesagt. Die letzten Möbel werden abgeholt, Wohnzimmercouch und Sessel, Tisch und Kühlschrank. In der Küche wird fleißig geputzt. Alles an Kisten - es werden immer mehr!!! - landen im kleinen Räumchen direkt neben der Haustür.
Mittagessen in einer Pizzaria. Es kommen noch Freunde aus Bad Kreuznach um Abschied zu nehmen. Alles ist ein wenig gehetzt.
Am Nachmittag wird der Ford Galaxy gepackt. Schrecken! Es geht nicht alles rein. Kurzerhand Anruf bei einem Freund. Er leiht uns einen 3,5 Tonner Lieferwagen aus. Gott sei Dank. Den gibts aber erst am Dienstag.
Gemütlicher Abend bei Freunden in Saarwellingen. Der Lokalredakteur der SZ kommt noch, langes Interview zum Schluss, meine letzten Worte sozusagen.
Dienstag, 14.7.2009
Nach einem kurzen Frühstück reise ich ab. 9.00 Uhr verlasse ich das Saarland. Gegen Mittag höre ich, dass meine Freunde in Saarwellingen den Lieferwagen bepackt haben. Dort geht es um 13 Uhr los. Ich lande gegen 17 Uhr nach einer guten Fahrt in Admont. Werde herzlich willkommen geheißen. Eine Schachtel Pralinen vom Pater Prior und Pater Novizenmeister wartet auf mich, eine Grußkarte von meinem Zimmernachbarn, und bereits zwei Willkommensbriefe. Tat echt gut.
17.45 Uhr dann Vesper im Konvent. Alles vertraut.
Am späten Abend (23.00 Uhr) kommen meine Freunde endlich und unbeschadet mit dem Lieferwagen an. Wir stärken sie mit einem Willkommensschnaps und einem leckeren Essen. Bettruhe. Genug für heute.
Mittwoch, 15.7.2009
Ich packe es nicht für das Frühgebet. Einfach “zu früh” ! - Bleibe liegen, schlafe noch etwas. 9 Uhr dann startet die Räumaktion. Alles läuft prima. Die jungen Brüder im Haus packen mit an, alle Kisten werden entladen und ins Haus gebracht. Manche wandern in die Abstellkammer, andere vor mein Zimmer. Nun kommt der Spaß auf mich zu… auspacken, einräumen… Oh Mann! 50 Minuten dauert die Ausräumaktion, das Einräumen wird länger dauern.
Es regnet den ganzen Tag. Praktisch, dann kann man eh nicht vor die Tür. Nein, es regnet nicht, es kübelt nur so runter. Dazu Donner und Gewitter in den nahen Bergen. Cool, wenn man da in Sicherheit ist.
Der Tag vergeht, gemütlicher Abschluss mit meinen beiden Saarwellingern bei einem Glaserl Wein.
Donnerstag, 16.7.2009
Ein schöner Tag. Die Sonne lacht, der Himmel ist blau. Ich bin immer noch mit Räumen beschäftigt. Am Nachmittag fahre ich mit meinen Gästen zum Wallfahrtsort Frauenberg, in der Nähe vom Stift. Wir besuchen den asiatischen Garten, genießen ein Eis und lassen die Seele in der Sonne etwas bescheinen. Abends Abschlussessen im Stiftskeller. Lecker! Lohnt sich immer, da hin zu gehen!
Freitag, 17.7.2009
In der Frühe reisen meine Gäste ab. Ich hab um 9 Uhr die “Hausfrauenmesse”. Es war auch ein Hausmann dabei… Immer noch mit Räumen beschäftigt, aber langsam lichtet sich der Dschungel. Am Abend habe ich die jungen Brüder zu Gast, sozusagen eine kleine private Einweihungsparty in meinem Zimmer. Muntere Truppe. Es wird spät.
Samstag, 18.7.2009
Früh raus… hui.. das fällt schwer. Ich merke die Müdigkeit der vergangenen Monate und Wochen steckt noch tief in meinen Knochen. Fahre nach Liezen mit einem der Brüder, der sich ein paar Fische für sein neues Aquarium kaufen will. Ich lerne … so viele verschiedene Fische… und: Meeresschildkröten und Zierfische vertragen sich nicht. Aha. Nun ja. Also: Keine Kröte ins Aquarium.
Am Nachmittag Arbeit an der Predigt zum Sonntag. Schleppend.
Abends ist Kino auf dem Programm: Harry Potter, der neuste Teil. Naja, weniger prickelnd. Die ersten Tage sind vorüber.
Sonntag, 19.7.2009
8.30 Uhr Messe in der Stiftskirche. Dann etwas am BLOG arbeiten, danach Aufbruch Richtung Urlaub. Und tschüss… ich bin dann mal weg! Bis zum 30.7.2009. Wie sagen die Österreicher: baba!
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